Erste-Liga-Spitzenreiter Admira hat am Dienstag den 6-Zähler-Vorsprung auf Altach wieder hergestellt. Die Südstädter setzten sich im Niederösterreich-Derby gegen St. Pölten durch ein Last-Minute-Tor von Richard Windbichler in der 92. Minute 3:2 durch. Nach elf Runden hält der Aufstiegsfavorit bei neun Siegen und bleibt auch nach dem 17. Liga-Auftritt unter Coach Dietmar Kühbauer ungeschlagen.

Patrick Jezek brachte die "Graue Maus" in der Südstadt per Foulelfmeter (23.) in Führung. St. Pöltens Markus Speiser hatte nach einem groben individuellen Patzer zuvor Benjamin Sulimani im Strafraum niedergerissen. Mihnet Topcagic vergab zunächst noch stümperhaft (25.), Daniel Toth stellte nach einer schönen Kombination, die erneut vom agilen Jezek ausging, dann verdient auf 2:0 (27.). Die Gäste schlugen überraschend durch Thomas Fröschl (34.), der einen Gruberbauer-Stanglpass verwertete, aber noch vor dem Pausenpfiff zurück.

Davon unbeirrt legte die Admira nach Seitenwechsel weiter nach, allein die Chancenauswertung ließ zu wünschen übrig. Rene Schicker (54.), Christoph Cemernjak (61.) und der eingewechselte 16-jährige Marcel Sabitzer (64., 68., 69.) ließen die besten Möglichkeiten ungenutzt. St. Pölten schlug hingegen erneut zu: Nach einem Abstoß enteilte Fröschl der Admira-Defensive und schloss zum Ausgleich (69.) ab. Als alles bereits auf einen Punkteverlust der Admira hinausging, schlug "Joker" Windbichler allerdings praktisch in letzter Sekunde zu.

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