Die Fußball-Profis des deutschen Bundesligisten Werder Bremen werden künftig bei jedem Gang in die Umkleidekabine an einen eigenen "Werder-Kodex" erinnert. Der SV Werder führt für alle Mitglieder verbindliche Verhaltensregeln ein. Künftig müssen sich alle Aktiven und Trainer, aber auch Eltern von Jugendsportlern des Clubs bestimmten Ethikregeln unterwerfen.

Bei neu verpflichteten Profis wird eine Bekenntnis zu allgemeinen Werten wie Respekt, Fairplay und Toleranz Bestandteil der Verträge sein. Dies teilte der Arbeitgeber der ÖFB-Teamspieler Sebastian Prödl und Marko Arnautovic am Montag mit. "Wir wollen, dass sich alle Mitarbeiter und Sportler, aber auch die Eltern der Sportler ihrer Vorbildfunktion bewusst sind. Schließlich sind sie alle Botschafter des SV Werder Bremen und des Sports, und ihr Handeln kann das Ansehen des Vereins beeinflussen", wurde Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer in einer Mitteilung zitiert.

Der Ethik-Kodex wird parallel zu den bestehenden Fan-Verhaltensregeln eingeführt, die die Anhänger unter anderem zum Kampf gegen Gewalt, Diskriminierung und Rassismus aufrufen. Der "Werder-Kodex" soll in allen Arbeitsstätten und Abteilungen des Vereins sowie der Umkleidekabine der Profis ausgelegt werden.

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