Die Münchner hatten nach der Veröffentlichung gegen beide Personen Strafanzeige erstattet und Strafantrag gestellt. Die UEFA habe nun reagiert und "jegliche Zusammenarbeit" mit Boksic beendet, berichtet der "Stern" in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe. Über die Zukunft von Limacher machte die UEFA, die in der Vorwoche nach der Anzeige der Bayern eine interne Untersuchung der Vorfälle eingeleitet hatte, gegenüber dem "Stern" keine Angaben. Belege oder gar Beweise für ihre Anschuldigungen hatten Boksic und Limacher nicht erbracht.

Wie der "Stern" in seiner neuen Ausgabe berichtet, soll Boksic auch die Kölner Bundesliga-Profis Milivoje Novakovic und Miso Brecko der Bestechlichkeit bezichtigt haben. Diese Behauptung wollte er mit Abhörprotokollen des Bundesnachrichtendienstes beweisen, blieb diese aber schuldig. Boksic habe zudem Zugang zum Frühwarnsystem gehabt, mit dem seit Jahren Spielmanipulationen verhindert werden sollen. Nach Informationen des "Stern" wurde der Kroate mit Unterstützung des Wettdaten-Dienstleisters "Betradar" bei der UEFA installiert.

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