Matchwinner für die jubelnden Mainzer war Lewis Holtby mit einem Doppelschlag (72./90.+1), beide Male kam die Vorarbeit von Fuchs. Trainer Thomas Tuchel änderte seine erfolgreiche Elf an fünf Positionen, u.a. feierte auch Ivanschitz sein Saisondebüt und spielte dann sogar wie Fuchs durch. Der Vorsprung auf die trotz der Niederlage gegen Bayern weiter zweitplatzierten Hoffenheimer beträgt fünf Punkte.

Die Bayern beendeten nach 333 Minuten ihre Torflaute, landeten nach dem schlechten Saisonstart gegen Hoffenheim den ersehnten Befreiungsschlag. WM-Torschützenkönig Thomas Müller besorgte in der 63. Minute den Ausgleichstreffer, nachdem die Gastgeber bereits nach 36 Sekunden durch Ibisevic per Innenstange getroffen hatten. Es war der bisher schnellste Saisontreffer. Die Gastgeber hatten auch mehr vom Spiel, kassierten aber in der 91. Minute durch Van Buyten den zweiten Gegentreffer. Bei den Verlierern spielte der Österreicher Andreas Ibertsberger ab der 60. Minute, Bayerns David Alaba ist ja verletzt.

Bremen schlitterte im Nordderby noch tiefer in die Krise, wobei am Führungstor Hannovers der durchspielende Emanuel Pogatetz beteiligt war. Einen Kopfball des ÖFB-Teamspielers fälschte Fritz mit dem Oberschenkel ins eigene Tor ab (11.). Die weiteren Hannover-Torschützen waren Didier Ya Konan (53.), Christian Schulz (79.) und Mohammed Abdellaoue (90.+2). Für Bremen scorte Frings aus einem Elfmeter (36.), den Pogatetz mit einem ungestümen Rempler an Fritz verursacht hatte. Bei den Verlierern spielte Sebastian Prödl durch, Marko Arnautovic wurde in der 73. Minute eingewechselt.

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