Ein Anhänger des Hamburger SV befindet sich nach einem schweren Zwischenfall beim Fußball-Bundesligaspiel am Samstag in Bremen gegen Werder (2:3) in kritischem Zustand. Der 44-Jährige aus Neumünster liegt im künstlichen Koma. "Es gibt keine Entwarnung", erklärte ein Polizeisprecher am Montag.

Auf den Stufen im HSV-Block auf der neu erbauten Westtribüne im Weserstadion war es nach Spielende zu einem heftigen Gedränge mit zahlreichen Stürzen gekommen. Es wurden insgesamt 24 Personen - Fans und Polizisten - verletzt. Der Polizei war unter anderem vorgeworfen worden, die 3.700 HSV-Fans zu lange im Sektor festgehalten zu haben.

"Wir werten das komplette Video-Material aus", kündigte der Sprecher eine genaue Untersuchung an. Werder-Geschäftsführer Klaus Filbry wies darauf hin, dass die neue Tribüne von allen relevanten Behördenvertretern am 10. August geprüft und abgenommen worden ist.

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