Bewerber England hat dem Fußball-Weltverband (FIFA) im Falle des Zuschlages für die Ausrichtung der WM-Endrunde 2018 einen Gewinn von 161 Mio. Pfund Sterling (umgerechnet 186 Mio. Euro) versprochen. Diesen Betrag sagte das englische Organisationskomitee am Mittwoch in London allein aus dem Kartenverkauf voraus. Die Endrunden 2018 und 2022 werden am 3. Dezember von der FIFA in Zürich vergeben.

Das Mutterland des Fußball hat die Endrunde 1966 schon einmal ausgerichtet und sich dabei durch ein 4:2 n.V. gegen Deutschland im Finale den bisher einzigen WM-Titel gesichert. Die Briten kalkulieren für 2018 mit einer Stadion-Auslastung von 94 Prozent. Das würde 602 Mio. Pfund (695 Mio. Euro) Umsatz durch den Kartenverkauf bringen, der Summe stehen Turnier-Ausgaben von 441 Mio. Pfund (509 Mio. Euro) gegenüber.

Das Konzept der Engländer sieht vor, dass alle Ticket-Inhaber, akkreditierten Vertreter der Medien und das WM-Personal an Spieltagen freie Fahrt in den öffentlichen Verkehrsmitteln haben. Sie würden auch die von der FIFA geforderten 60.000 Hotelzimmer zur Verfügung haben und darüber hinaus ihren Gästen 400.000 weitere Zimmer anbieten. Die 32 teilnehmenden Teams dürften mit der Unterstützung der Profi-Liga-Clubs rechnen und die Einrichtungen der Vereine benützen.

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