Vor leeren Tribünen müssen in dieser Fußball-Saison die Liga-Spiele zwischen den Fußball-Erzrivalen Paris St. Germain und Olympique Marseille ausgetragen werden. Wie die französische Liga am Donnerstag mitteilte, sind Fans aus Marseille am 7. November im Pariser Prinzenpark ebenso wenig zugelassen wie PSG-Anhänger am 19. März im Stade Velodrome von Marseille.

OM-Präsident Jean-Claude Dassier zeigte sich überrascht und sprach von einem Fehler. Hintergrund der Entscheidung sind Ausschreitungen bei beiden Partien während der vergangenen Saison. Marseilles Fans hatten nach gewalttätigen Zwischenfällen beim Hinspiel nicht zur Partie nach Paris reisen dürfen. Dort hatte es bei Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden PSG-Fans einen Toten gegeben.

Club-Präsident Robin Leproux erklärte, die Entscheidung zum Ausschluss hätten nach Gesprächen vor einer Woche das Innenministerium und die zuständige Präfektur getroffen. Leproux betonte, die Fans beider Vereine könnten sich auch außerhalb der Stadien treffen.

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