Österreichs Fußball-Serienmeister der Frauen, SV Neulengbach, hat am Mittwoch (19.30 Uhr) daheim im Wienerwald-Stadion den fünften Einzug ins Achtelfinale der Champions League nach 2005, 2007, 2008 und 2009 im Visier. Um den neuerlichen Aufstieg zu realisieren, müssen nach dem 0:1 im Hinspiel in der Runde der letzten 32 gegen PAOK Saloniki unbedingt zwei Tore her.

Sollten die Niederösterreicherinnen weiterkommen, wartet Titelverteidiger Turbine Potsdam. Die Deutschen beginnen am Mittwoch (19.00 Uhr) das Heimspiel gegen den finnischen Vertreter Aaland United mit einem 9:0-Vorsprung. Zuerst müssen die Neulengbacherinnen ihre Aufgabe erledigen. Die Niederlage in Griechenland, wo PAOK mit so mancher harten Attacke und Mätzchen die Gäste verunsichert hat, schmerzt noch immer. Trotz spielerischer Dominanz wurden in Hellas viele Chancen verjuxt.

"Entscheidend wird sein, dass wir den Gegner von Anfang an unter Druck setzen und womöglich ein schnelles Tor erzielen. Wir möchten ein Offensiv-Feuerwerk versprühen, dass PAOK Hören und Sehen vergeht. Die unfaire Gangart Salonikis hat meine Elf noch in guter Erinnerung", sagte Trainerin Sabine Brand, die Stammtorhüterin Jasmin Pfeiler aufgrund disziplinärer Vorkommnisse in Griechenland aus dem Kader warf. Anstelle Pfeilers wird U17-Teamtorfrau Melissa Abrial eingesetzt.

Viel wird auch von der Torschützenkönigin der vergangenen drei Saison, Nina Burger, abhängen. "Aufgrund unseres Publikums und hoffentlich meiner Treffer werden wir den Griechinnen keinen angenehmen Abend bereiten", kündigte die 23-jährige Polizistin an, die ab Juni länger verletzt war, aber jetzt topfit ist und vor Ehrgeiz sprüht.

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