Der Schweizer Joseph S. Blatter ist einer vierten Amtszeit als Präsident des Fußball-Weltverbandes (FIFA) einen großen Schritt näher gekommen. Denn sein südkoreanische "Vize" Chung Mong-joon hat am Mittwoch erklärt, dass er auf eine Gegenkandidatur verzichtet.

Nun spricht noch mehr dafür, dass der 74-jährige Walliser im Juni 2011 auf dem 61. Ordentlichen FIFA-Kongress in Zürich zum vierten Mal nach 1998, 2002 und 2007 ins höchste Amt des Weltfußballs gewählt wird. "Ich denke nicht an eine Kandidatur für 2011", sagte der 58-jährige Mong-joon am Mittwoch.

Sechs Tage zuvor hatte der Asiate eine Entscheidung offengelassen und erklärt, er werde über eine Kandidatur nachdenken. Er ließ dabei wissen, für ihn sei es wichtig, dass es Wettbewerb gebe, um den FIFA gesund zu erhalten". Zuletzt hatte Mohamed Bin Hammam aus Katar, der Präsident der asiatischen Fußball-Konföderation, seine ins Auge gefasste Kandidatur zurückgezogen.

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