Die 11. Runde der Fußball-Bundesliga am Wochenende und die 14. Runde der Ersten Liga tehen im Zeichen des Kampfs gegen Vorurteile und unter dem Motto "Hirn einschalten - Vorurteile platzen lassen". Im Rahmen der 11. Aktionswoche des Netzwerks FARE (Fußball gegen Rassismus in Europa) verlesen alle Kapitäne Statements gegen rassistische, sexistische und schwulenfeindliche Vorurteile im Fußball.

Die Spieler und Begleitkinder lassen danach gemeinsam Luftballons platzen, die symbolisch für die Vorurteile in den Köpfen stehen. Die Fans im Stadion erhalten Info-Poster und Luftballons zur Kampagne. "Der Fußball hat die Aufgabe, Menschen zu vereinen und politische, soziale und ethnische Grenzen zu überwinden. Die weltweite Sportart Nummer eins soll positive Emotionen wecken und Freude bringen. Und die Stadien, egal ob in Österreich oder sonst wo auf der Welt, dürfen nicht von einigen wenigen missbraucht werden", betonte Bundesliga-Vorstand Georg Pangl in einer Aussendung.

Auch der ÖFB unterstützt die Durchführung seit mittlerweile sechs Jahren, so wird etwa das letzte Länderspiel des Jahres am 17. November gegen Griechenland wieder ganz im Zeichen der Antirassismuskampagne stehen. "Der österreichische Fußball lebt von der Vielfalt seiner Akteure und Akteurinnen. Daher Nein zu jeglicher Form von Diskriminierung", bekräftigte ÖFB-Präsident Leo Windtner.

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