Der Wintereinbruch am Wochenende hat Teilen des österreichischen Biathlon-Nationalteams erste Schneetrainingseinheiten in der Heimat ermöglicht. Die Trainingsgruppe um Simon Eder fand in Obertilliach in Osttirol auf 1.450 m Seehöhe seit Sonntag unerwartet winterliche Bedingungen vor. "Wir konnten schon lange nicht mehr so früh auf heimischem Schnee trainieren", berichtete Betreuer Walter Hörl.

Aufgrund der noch zu hohen Tagestemperaturen wird die Truppe von Trainer Alfred Eder das Trainingslager aber wie geplant am Donnerstag beenden und nach Leistungstests in der Ramsau am 1. November für zwei Wochen zum Skitraining nach Norwegen reisen.

Die zweite ÖSV-Weltcupgruppe mit Christoph Sumann und Dominik Landertinger nahm vorerst noch gänzlich mit Asphalteinheiten vorlieb, fliegt aber bereits am Sonntag nach Sjusjön, 20 km östlich von Lillehammer. Dort gibt es derzeit zwar noch keinen Naturschnee, allerdings konnte bereits eine 2,5 km lange Kunstschneeloipe präpariert werden.

Die Weltcupsaison der Biathleten beginnt Anfang Dezember in Östersund. Eine Woche zuvor stehen den ÖSV-Athleten in der Heimat dafür noch die Ausscheidungswettkämpfe bevor.

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