Josef Hickersberger hat seine zweite Ära als Trainer des SSC Al Wahda mit einem Punktgewinn in der Fußball-Liga der Vereinigten Arabischen Emirate gestartet. Sein Verein aus Abu Dhabi erreichte in der 7. Runde auswärts gegen Al Sharjah ein 0:0. Der frühere Teamchef Österreichs und Bahrains erlebte das Remis von der Zuschauer-Tribüne.

Hickersberger war erst am Spieltag von Bahrain kommend in Abu Dhabi eingetroffen und dann mit dem Auto drei Stunden nach Sharjah gefahren. Nicht nur er, sondern auch seine Mannschaft wirkte müde. "Wir waren nicht spritzig und haben auch keine richtigen Torchancen herausgespielt", resümierte der Niederösterreicher, der am Sonntag erstmals seine Truppe trainiert hat und am Mittwoch im Heimspiel gegen Al Shahab erstmals auf der Trainerbank sitzen wird. Al Wahda ist nach einem Drittel der Meisterschaft mit fünf Punkten Rückstand auf Al Jazira Tabellenvierter (3-3-1).

Vor der Abreise aus Bahrain, wo er sich nach nicht einmal fünf Monaten für eine sechsstellige Dollar-Summe aus seinem Vertrag als Teamchef gekauft hatte, um für den besten Kontrakt seines Lebens in die Emiraten zurückzukehren, hatte Hickersberger noch eine Pressekonferenz gegeben. Dabei verkündete Scheich Ali bin Khalifa, der Vizepräsident des bahrainischen Fußball-Verbandes (BFA), dass alle entlassen würden, die mit "Hicke" oder dessen Empfehlung engagiert worden sind.

"Aber ich weiß, dass der Verband mit der Arbeit meiner Mitarbeiter sehr zufrieden war", sagte Hickersberger. Mit ihm waren Franz Almer als Tormann-Trainer, Klaus Schmidt als "Hickes" Co, Georg Zellhofer als Trainer der Olympia-Auswahl, und auf seine Empfehlung der Serbe Dragan Djordjevic als Arzt engagiert worden.

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