Italiens Fußballer drohen wieder mit einem Streik. Die Fußballergewerkschaft AIC hat in Mailand die Gespräche mit der Fußballliga über den neuen Kollektivvertrag abgebrochen und droht erneut mit einem Meisterschaftsboykott. Gestritten wird über verschiedene Punkte des neuen Vertrags. Die Profis der Serie A wehren sich gegen die von den Vereinen angestrebte Beschneidung ihrer Rechte bei Transfers.

Profis sollen künftig einen Wechsel nicht mehr verweigern dürfen, wenn sie dadurch keine finanziellen Einbußen erleiden und der neue Club sportlich ähnlich stark einzuschätzen ist. Die Gehälter sollen hinzu flexibler und stärker an die Leistungen gebunden werden. Der Spieler darf demnach auch nicht frei wählen, bei welchen Ärzten er sich behandeln lassen will. Die Liga will die Fußballer auch zwingen, einen Verhaltenskodex außerhalb des Spielfelds zu respektieren.

Schon im September hatten die Fußballer mit einem Streik gedroht, der am fünften Spieltag geplant war. Erst nach langwierigen Verhandlungen einigten sie sich mit der Liga auf eine Fortsetzung der Verhandlungen und verzichteten auf den Streik.

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