Die Trainingsgruppe 1 der Nordischen Kombinierer des österreichischen Skiverbandes (ÖSV) hat die Sprungvorbereitung auf Mattenschanzen abgeschlossen und wechselte auf Schnee und Langlaufskier. "Bei den letzten Trainingskursen in Seefeld und Garmisch konnten wir bereits eine vereiste Anlaufspur nützen, um den Umstieg auf Schnee noch besser zu bewältigen", erklärte Sprungtrainer Falko Krismayr.

Mit Langlaufskiern wurde dieser Tage bereits auf Schnee gearbeitet, in Wildmoos wurde eine Spur errichtet. "Die kurze Runde reichte völlig aus, um wieder ein Gefühl für den Schnee zu entwickeln - perfekt, um sich für den ersten Langlaufblock einzustimmen", erzählte Bernhard Gruber. Donnerstag reiste die Mannschaft weiter nach Obertilliach, dort herrschen sehr gute Bedingungen für den Anfang November geplanten Langlauftrainingsblock.

Der Plan, in Skandinavien zu trainieren, wurde deshalb auch fallen gelassen. "Es ist ein großer Vorteil, in der Heimat trainieren zu können. Wir sind damit flexibel und können die Laufvorbereitung individuell gestalten. In Obertilliach sind 15 Kilometer perfekt präpariert - das findet man derzeit nirgendwo in Skandinavien", weiß Cheftrainer Baard Jörgen Elden.

Christoph Bieler und Wilhelm Denifl befanden sich noch bis Samstag auf den Kanaren, Felix Gottwald, Bernhard Gruber, Mario Stecher, David Kreiner, Tomaz Druml und Lukas Klapfer begannen am Donnerstag das Trainings- und Ski-Testprogramm in Obertilliach.

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