Der Ski-Weltverband (FIS) hat auf seiner Council-Tagung in Oberhofen die Bemühungen des russischen Verbandes in Antidoping-Fragen anerkannt. Wie die FIS mitteilte, habe die russische Verbandsspitze einen ausführlichen Bericht über Aktivitäten zur Bekämpfung des Dopings besonders im Langlauf, abgegeben.

Dabei wurde der Weltverband über Antidoping-Maßnahmen informiert, die auch von der russischen Regierung unterstützt werden. So wurden Wettkampf- und Trainingskontrollen forciert sowie eine Kampagne zur Antidoping-Aufklärung bei Athleten und Funktionären gestartet.

Nachdem die FIS beim Kongress in Antalya den Russen mit massiven Strafen wie einer Sperre der Langläufer bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 gedroht hatte, nahm man den eingeschlagenen Weg nun anerkennend zur Kenntnis, forderte aber gleichzeitig, mit den Antidoping-Bemühungen nicht nachzulassen.

Das FIS-Council setzte die Mitgliedschaft des Italieners Giovanni Morzenti vorübergehend aus. Ein italienisches Gericht hatte ihn wegen angeblicher Erpressung verurteilt, Morzenti ging in Berufung. Bis zur endgültigen Klärung des Sachverhaltes, den der Italiener dem Council ausführlich erläuterte, kann Italien einen Beobachter ohne Stimmrecht in das Council entsenden.

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