In Griechenlands Fußball-Liga wird neuerlich ein Bestechungsskandal vermutet. Vier Vereine der "Super League" sollen in der vergangenen Saison in Spielabsprachen verwickelt worden sein. Dies teilte der griechische Generalsekretär für Sport, Panos Bitsaxis, am Freitag mit. Die Fälle wurden an die Athener Staatsanwaltschaft weitergeleitet.

Europas Fußballverband (UEFA) hatte dem Sport-Sekretariat der Regierung eine Liste von 15 auffälligen Partien geschickt. Neben vier Erstliga-Clubs stehen auch acht der zweiten Liga und einer aus der dritten Liga unter Verdacht. Auch bei einem Cup-Spiel soll es nicht mit rechten Dingen zugegangen sein.

Eine ähnliche Untersuchung, 27 Spiele aus der Saison 2008/09 betreffend, ist bereits anhängig. Auch in diesen Fällen hatte das Warnsystem der UEFA angeschlagen. Bereits 2004, 2006 und 2009 waren die Fußball-Ligen von Österreichs kommendem Länderspielgegner in Spielabsprache-Skandale verwickelt gewesen.

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