Drei Tage nach dem Aufeinandertreffen im Cup-Achtelfinale haben sich Austria Lustenau und SV Grödig auch in der Fußball-Erste-Liga ein eher schwaches Duell auf Augenhöhe geliefert. Und wie im Cup hatten die Vorarlberger auch in der 19. Meisterschafts-Runde mit ein wenig Glück das bessere Ende. Das 2:1 nach 0:1-Pausenrückstand bedeutete für die Lustenauer bereits den sechsten Heimsieg in Folge.

Lustenau tat sich schwer, trotz optischer Überlegenheit sprangen keine Torchancen für die Hausherren heraus. Grödig war hingegen durch einen Drechsel-Freistoß gefährlich (5.) und ging nach einer halben Stunde in Führung. Nach Flanke von Freudenthaler traf Hattenberger per Kopf. Für den langjährigen Bundesliga-Kicker war es der erste Treffer in der zweithöchsten Spielklasse seit sechs Jahren, damals war der Mittelfeldspieler noch für Wörgl aktiv.

Die Lustenau-Fans mussten eine Stunde warten, bis ihrem Team durch Boller der erste Schuss aufs Tor von Grödig-Tormann Eisl gelang (60.). Mit Hängen und Würgen kamen die Lustenauer zum Ausgleich, nach Flanke von Boller segelte ein Roth-Kopfball in hohem Bogen ins Grödiger Tor (78.). Ein echter Glückstreffer stellte dann sogar noch den Heimsieg sicher: Verteidiger Karner schoss beim Rettungsversuch Egharevba an, vom Fuß des zur Pause eingewechselten Stürmers landete der Ball im Tor (86.).

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel