Die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 war für Südafrika ein einmaliger Erfolg, erklärte die stellvertretende Boschafterin und Charges d'Affaires des Landes, Titi Molaba, am Donnerstagabend in Wien. In einem Vortrag der Österreichischen-Amerikanischen Gesellschaft gab sie ihrer Hoffnung Ausdruck, dass als Folge der WM internationale Investitionen in Südafrika angekurbelt werden.

Wie die stellvertretende Botschafterin sagte, sei nach den Worten von Staatspräsident Jacob Zuma das Land am Kap durch die Weltmeisterschaft "zum Leben erwacht", und nachhaltig geändert worden. Molaba fügte hinzu, ihr Land könne mit Recht stolz auf den Ablauf der WM sein.

In wirtschaftlicher Hinsicht sei für jeden achten Touristen ein neuer Arbeitsplatz entstanden. Als Gastgeber der WM habe sich Südafrika auch ein neues Image in der Welt erworben. Die internationale Berichterstattung über das Land sei eindeutig positiver geworden. Nun hoffe Südafrika auf neue Handelsabkommen und Investitionen.

Während der WM sei die Verbrechensrate dramatisch zurückgegangen, sagte Molaba, ohne allerdings klarzustellen, ob dieser Trend nach Ende der Veranstaltung angehalten habe.

Die Weltmeisterschaften seien nicht nur ein südafrikanisches Großereignis gewesen, sondern ein Ereignis für den gesamten afrikanischen Kontinent. Über wirtschaftliche Vorteile hinaus habe die WM auch andere Nachwirkungen gehabt, wie etwa ein größeres Maß an sozialem Zusammenhalt und Nationalstolz.

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