Der SCR Altach ist im Rennen um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga dank eines Kantersieges im direkten Duell an der Admira vorbeigezogen. Die Vorarlberger setzen sich im Spitzenspiel der 20. Ersten-Liga-Runde am Freitagabend gegen den vormaligen Tabellenführer in der heimischen Cashpoint-Arena 4:0 durch. Am kommenden Freitag wird der Kampf um die Winterkrone im Fernduell entschieden.

In einem echten Schlager vor 5.372 Zuschauern erzielten Kapitän Matthias Koch (17.) und der Ex-Admiraner Martin Pusic (43.) bereits vor der Pause die vorentscheidenden Treffer, erneut Pusic (49.) und Joshua Gatt (60.) fügten den Südstädtern noch eine empfindliche Niederlage zu. Altach ist seit bereits sieben Spielen ungeschlagen und sammelte dabei 19 Zähler. Die Admira hingegen rutschte erstmals unter Trainer Dietmar Kühbauer in ein kleines Tief. In den jüngsten vier Runden holten die Niederösterreicher nur vier Punkte.

Beide Teams gönnten sich von Beginn weg keine Verschnaufpausen und gingen mit vollem Tempo ans Werk. Chancen gab es bereits vor Altachs Führung hüben wie drüben. Für die Vorarlberger ließ Solo-Spitze Pusic (9.) die erste Riesenmöglichkeit aus, bei die Admira versagten Torjäger Benjamin Sulimani allein vor Altachs Keeper Martin Kobras die Nerven (10.). Koch beendete nach Vorarbeit von Pusic dann die Torsperre, Sulimani verjuxte im Gegenstoß eine weitere Topchance (21.).

Obwohl auch die Admira mithielt, agierten die Hausherren um den Tick kombinationsfreudiger: Pusic ließ Admiras Torhüter Hans-Peter Berger nach einem sehenswerten Heber von Scherrer keine Chance. Der ehemalige Portugal-Legionär leistete sich danach noch einen Patzer, nach einem von Berger nicht gebändigtem Koch-Schuss staubte Pusic ab. Die Admira wollte reagieren, öffnete aber damit auch Räume für den Gegner. Einen ebensolchen nutzte US-Legionär Gatt nach einem idealen Zuspiel von Koch zum umjubelten 4:0. Im Finish rettete Berger noch einmal vor dem heranstürmenden Ademi.

Für Altach war der vierte Treffer gleichbedeutend mit der Tabellenspitze. Der im ersten Saisonspiel gegen die Admira noch 2:3 unterlegene Ligaprimus aus dem "Ländle" gastiert nun in der 21. Runde bei Austria Lustenau. Die Niederösterreicher empfangen zu Hause den seit neun Partien ungeschlagenen SKN St. Pölten.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel