Altach hat sich am Freitagabend mit dem 4:0-Kantersieg über die Admira endgültig zurück ins Titelrennen der Fußball-Erste-Liga geschossen. Nach 20 von 36 Runden liegen die beiden dominierenden Teams dieser Saison gleichauf mit 45 Punkten an der Spitze, lediglich die um einen Treffer bessere Tordifferenz lässt die Vorarlberger aktuell in der Tabelle über den Niederösterreichern stehen.

"Natürlich ist die Tabellenführung wunderschön. Aber es gibt noch viele Spiele. Wir müssen konzentriert weiter arbeiten und von Match zu Match schauen", erklärte Altachs Doppeltorschütze Martin Pusic, ein früherer Admiraner, nach dem Sieg im hochkarätigen Spitzenmatch.

Mit Platz eins hatte Trainer Adi Hütter nicht gerechnet, mit drei Punkten hatte er aber schon spekuliert. "Das Ergebnis ist zu hoch ausgefallen, denn auch die Admira hatte Möglichkeiten. Aber es war ein verdienter Sieg, der viel Kraft gibt", meinte Hütter, der auch von der Qualität der Partie angetan war: "Vor allem vor der Pause war es von beiden Seiten ein Spitzenspiel. So etwas sieht man in der Ersten Liga selten."

Die Admira hat hingegen ihren vor wenigen Wochen noch sehr komfortabel gewesenen Vorsprung auf den Rivalen aus dem "Ländle" endgültig eingebüßt. Mitte Oktober waren die Admiraner nach Runde 14 bereits neun Punkte voran gelegen. Coach Dietmar Kühbauer appellierte gleich nach dem Rückschlag an die Moral der Truppe. "Altach war in Summe die bessere Mannschaft. Leider haben wir unsere klaren Torchancen nicht verwertet. Aber das Leben geht weiter, wir müssen den Kopf oben halten, es gibt noch 16 Runden zu spielen", bilanzierte Kühbauer.

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