Englands Bewerbung um die Fußball-WM 2018 könnte vom gleichzeitig stattfindenden Tennisturnier in Wimbledon gefährdet werden. Das erklärte der Weltverband (FIFA) am Samstag in einem Evaluierungsbericht. Demnach sei es eine Anforderung des Weltverbandes, dass während einer WM im Austragungsland kein anderes großes Sportereignis stattfindet.

"Das Faktum, dass das Turnier in Wimbledon Ende Juni/Anfang Juli in London stattfindet, könnte eine Auswirkung auf die Aufmerksamkeit haben, die die Öffentlichkeit der WM entgegenbringt", erklärte die FIFA in ihrem Bericht. Ein ähnliches Problem sieht der Weltverband für Australien 2022, zumal dort im betroffenen Zeitraum eine nationale Rugby-Meisterschaft ausgetragen wird.

Die FIFA vergibt die WM-Endrunden 2018 und 2022 am 2. Dezember in Zürich. Die Kandidaten für 2018 sind neben England und Russland gemeinsame Bewerbungen von Spanien und Portugal sowie den Niederlanden und Belgien. Um das Turnier 2022 haben sich neben Australien die USA, Japan, Südkorea und Katar beworben.

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