Der Skilanglauf-Weltcup startet am Freitag in Kuusamo mit dem "Ruka Triple" in das erste von insgesamt drei Etappenrennen der Saison. Österreich ist durch Katerina Smutna (27) sowie Manuel Hirner (25), Markus Bader (22) und Thomas Ebner (24) vertreten. Der Sprint (klassische Technik) und die zwei Distanzrennen in beiden Stilarten sind mit insgesamt 190.000 Euro dotiert.

Die Langläufer hatten sich mehr oder weniger auf Sprint bzw. Distanzrennen konzentriert, die Einführung von Tour-Bewerben wirkt dem entgegen. "Wir wollen die Langlauf-Familie näher zusammenbringen", erklärte FIS-Renndirektor Jürg Capol, der vor einigen Jahren die Tour de Ski (8 Etappen von 31.12. bis 9.1.) ins Leben gerufen hat. Der dritte Mehrtages-Bewerb ist das Weltcup-Finale ab Mitte März in Falun (SWE). Die drei Touren umfassen insgesamt 15 Etappen, zusätzlich stehen 19 weitere Rennen (Einzelbewerbe und Staffeln) im Weltcup-Kalender, für den die FIS-Marketing AG potente Sponsoren (Viessmann, BMW, Vattenfall, Craft, Polar) gewonnen hat.

Mit Siegen im Langlauf-Weltcup verdient man im Nordischen Skisport mittlerweile am besten - sie sind mit je 15.000 Franken (11.300 Euro) dotiert. Für erste Plätze im Springen sind jeweils 10.000 Franken (ca. 7.530 Euro) und in der Kombination je 5.000 Franken (ca. 3.760 Euro) ausgesetzt.

Ein Podestplatz ist im WM-Winter das große Ziel von Katerina Smutna. Die Wahl-Tirolerin, die weiterhin von ihrem Partner Radim Duda betreut wird, findet im Hohen Norden mit dem klassisch zu laufenden Sprint am Freitag gleich ihr Lieblingsrennen vor. In diesem Bewerb hat die Olympia-Elfte als Vierte ihr bisher bestes Weltcup-Resultat erreicht. Hirner fühlt sich in der klassischen Technik ebenfalls noch wohler, hofft über 10 km am Samstag auf eine Top-30-Platzierung, Bader und Ebner absolvieren ihr Saisondebüt.

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