Hans Pum und Toni Giger sind dieser Tage Stammgäste an Schanzen und Loipen bei den Weltcups in Kuusamo. In ihren neuen Funktionen als ÖSV-Sportdirektor bzw. Leiter der neuen Wissenschaftsabteilung im Skiverband sind die früheren Alpin-Chefs erstmals bei den Nordischen zu Gast. Deren Cheftrainer schätzen die Zusammenarbeit und haben bereits von Synergieeffekten profitiert.

Pum ließ in Kuusamo keinen Bewerb aus und sammelte wichtige Eindrücke. Aber er war natürlich auch telefonisch in Kontakt mit den ÖSV-Alpinen in Nordamerika. Giger hat in der Vorbereitung der Nordischen bereits wichtigen Input geliefert. Dieser beschränkte sich nicht nur auf die Weiterentwicklung der Bindung der Sprungski.

Der frühere Mathematik-Professor Giger hat während seiner Tätigkeit bei den Alpinen akribisch Daten gesammelt, Pointner tut dies seit Jahren bei den Springern. "Diese Daten werten wir aus, die Informationen fließen, wir profitieren von den Erfahrungen", erklärte Pointner. Und auch der Kombinierer-Cheftrainer Baard Jörgen Elden ist von der Kooperation angetan. "Die drei sehr guten Laufzeiten am Freitag haben gezeigt, dass sowohl das Langlauftraining als auch die Umstellung im Technikbereich gemeinsam mit Toni Giger fruchten", sagte der Norweger.

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