Reduzierte Teilnehmerfelder:

Durch den Wegfall je eines Startplatzes für die fünf Topnationen, darunter Österreich, und einer verschärften Qualifikationsnorm werden die Teilnehmerfelder auf maximal 108 Athleten verkleinert. Durch die Quali-Richtlinien (max. 15 Prozent Rückstand auf die Mittelzeit der Top Drei) sollte sich sich daraus Felder von 90 bis 100 Starter ergeben.

Das Nachrücken "kleinerer" Nationen hatte zuletzt vor allem in den Sprintbewerben zu Rennen mit 130 Athleten und mehr geführt. Durch die Reduktion hat der Internationale Verband IBU auch die Straffung der TV-Übertragungen im Hinterkopf. Für Nationen mit starken Einzelathleten außerhalb der startberechtigten Top-30-Verbände wird es insgesamt drei Wildcards geben.

Wegfall der Streichresultate:

Die Regelung, wonach es für jeden Athleten pro Saison drei Streichresultate gab, fällt weg. Damit gehen alle Saisonergebnisse in die Wertungen der Disziplinen- und Gesamtwertungen ein. Die Österreicher, von denen etwa Simon Eder im Vorjahr aufgrund der Streichresultate den Sieg im der Verfolgungsweltcup um einen Punkt verpasst hatte, begrüßen die neue Regel. Das etwa von Superstar Ole Einar Björndalen praktizierte, gezielte Auslassen von Rennen zugunsten von Erholung und Training dürfte durch die neue "Zählweise" wohl obsolet werden.

Zwei Übersee-Weltcupstationen:

Anders als in den vergangenen Jahren finden sich zwei Nordamerika-Weltcuporte im Kalender. Im Februar gehen im US-Bundesstaat Maine in Presque Isle (4. bis 6. Febuar) und Fort Kent (10. bis 13.) jeweils drei Bewerbe für Damen und Herren über die Bühne. Presque Isle ist erstmals Ausrichter, in Fort Kent war der Weltcup zuletzt 2004 zu Gast.

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