Wenn das kein gute Omen für den FC Admira ist! Die Südstädter verabschiedeten sich am Samstag als "Winterkönig" in die Pause der ersten Fußball-Liga. Auch ihre Vorgänger, SC Wr. Neustadt (2008) und Wacker Innsbruck (2009), hatten sich mit diesem inoffiziellen Titel schmücken dürfen und schafften danach dann jeweils in der Zwölferliga den Aufstieg in die Bundesliga.

"Jetzt hab ich drei herrliche Monate vor mir," sagte Admira-Trainer Didi Kühbauer nach dem 5:1-Heimtriumph im NÖ-Derby gegen SKN St. Pölten freudestrahlend. Er hat gut lachen, haben seine Schützlinge doch in der laufenden Zehnliga je elf Punkte mehr als die früheren "Winterkönige" Wr. Neustadt und Wacker auf dem Konto. "Der positiven Entwicklung unseres Clubs fehlt noch der Aufstieg, den wir verfolgen," sieht auch Mäzen Richard Trenkwalder in das Frühjahr, das am 25. Februar beginnt.

In der Zuschauer-Statistik nehmen die Admiraner mit einem Schnitt von 1.427 Besuchern pro Heimspiel nur den fünften Rang ein. In dieser Tabelle ist der sportlich Dritte, die Lustenauer Austria, mit 3.898 vor dem Lokalrivalen SCR Altach und Tabellenschlusslicht Vienna Spitze.

Die 105 Spiele in der Herbstsaison der "Heute für Morgen" Ersten Liga verfolgten in den Stadien insgesamt 176.587 Besucher (Schnitt 1.682). Gegenüber dem gleichen Zeitraum der Vorsaison bedeutete dies einen Rückgang von 7,6 Prozent. 2009/10 war aber auch der beste Besuch in der zweithöchsten Spielklasse seit Bestehen registriert worden.

Stolz ist die Erste Liga nach den ersten 21 Runden auch auf ihre Nachwuchsförderung. Es kamen 85,6 Prozent österreichische Spieler zum Einsatz, außerdem waren 40,9 Prozent aller Eingesetzten jünger als 23 Jahre und 18,8 Prozent unter 21. Die meisten jungen Spieler nach den Förderrichtlinien (jünger als 1. Jänner 1989) setzte FC-Lustenau-Trainer Hans Kogler mit 459 Minuten ein.

Fünf Spieler waren in allen 21 Spielen von der ersten bis zur letzten Minute im Einsatz. Weitere zwölf Akteure kamen zumindest in allen 21 Partien mehr oder weniger zum Einsatz.

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