Daniel Albrecht ist am Montag (Ortszeit) als Vorläufer eines zur Nordamerika-Serie NorAm zählenden Riesentorlaufs gestürzt. Auf dem Hang, an dem am Wochenende zuvor die Damen zwei Weltcuprennen bestritten hatten, fädelte der um sein Comeback bemühte Schweizer ein und stürzte ins Netz. Albrecht blieb dabei aber unverletzt.

Ob und wann der Schweizer, der vor fast zwei Jahren nach seinem Sturz in Kitzbühel lange im Koma gelegen war, wieder Weltcuprennen bestreitet, ist nach wie vor offen. Geht es nach Albrecht, der vergangene Woche schon die Abfahrtstrainings in Lake Louise mitgemacht hatte, soll es schon am kommenden Sonntag im Riesentorlauf von Beaver Creek so weit sein.

"Der nächste Schritt ist der Weltcup. Ich könnte starten. Die Frage ist, ob es Sinn macht und ob sich die Trainer trauen", sagte Albrecht in Aspen. Der Schweizer wird auch am Dienstag nochmals den Vorläufer machen, ein Abfahrtstraining in Beaver Creek ist aber kein Thema. Albrecht ist bereits ziemlich ungeduldig und will endlich wieder auch im Weltcup fahren. Seine Trainer bezeichnete er daher erneut als "Bremser". "Das motiviert nicht wirklich."

Im ersten der erstklassig besetzten Herren-Riesentorläufe in Aspen brachte zunächst der Österreicher Marcel Hirscher mit Startnummer eins Bestzeit ins Ziel, war danach aber völlig ausgepumpt. Der Salzburger trainiert zusammen mit den Technik-Herren seit einigen Tagen in Colorado und wird am Sonntag in Beaver Creek den Weltcup-Riesentorlauf bestreiten. "Das Training auf fast 3.000 Metern ist eine echte Herausforderung. Selbst das Zähneputzen ist anstrengend", sagte Hirscher.

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