Die zweijährigen Dopingsperren der russischen Weltklasse-Biathleten Jekaterina Jurjewa, Albina Achatowa und Dmitri Jaroschenko laufen Ende dieser Woche aus. Zumindest der ehemalige Staffelweltmeister Jaroschenko und Ex-Weltmeisterin Jurjewa geben bereits kurz darauf ihre Wettkampf-Comebacks. Jaroschenko möchte am Wochenende in Ufa bei nationalen Bewerben antreten.

Zudem hat sich Jaroschenko die Teilnahme an den Heim-Weltmeisterschaften im März 2011 in Chanty Mansijsk zum Ziel gesetzt. Jurjewa wird laut Medienberichten bei der zweiten Station des zweitklassigen IBU-Cups am 11. und 12. Dezember in Martell (Südtirol) dabei sein. Bei entsprechenden Leistungen ist von einer baldigen Rückkehr des Duos in den am Mittwoch in Östersund beginnenden Weltcup auszugehen.

Bei dem Trio Jaroschenko, Jurjewa und Staffel-Olympiasiegerin Achatowa war Anfang Dezember 2008 das Blutdopingmittel EPO nachgewiesen worden. Daneben waren in der Saison 2008/09 mit Andrej Prokunin und Veronika Timofejewa zwei weitere Biathleten aus Russland als Dopingsünder aufgeflogen. Wegen dieser Vorfälle hat die Internationale Föderation IBU den russischen Verband Mitte November mit einer Strafe von 50.000 Euro belegt.

Auch im russischen Langlauflager hatte es in den vergangenen zwei Jahren mehrere prominente Dopingfälle gegeben. Die Olympiasieger Julia Tschepalowa und Jewgeni Dementjew, sowie Alena Sidko und Natalja Matwejewa waren erwischt und gesperrt worden. Zudem hatte es für weitere drei Athleten "Schutzsperren" wegen unregelmäßiger Blutwerte gegeben. Beide russische Verbände haben daraufhin scharfes Vorgehen gegen Doping angekündigt.

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