Mit einer technischen Revolution hat Japan für die Ausrichtung der Fußball-WM 2022 geworben. Im Falle des Zuschlages bei der Abstimmung des FIFA-Exekutivkomitees am Donnerstag in Zürich sollen alle Endrundenspiele in weltweit 400 Stadien live und in 3D übertragen werden. Als Bildschirme sollen dabei die Spielfelder in Arenen wie dem Londoner Wembley oder dem Maracana in Rio de Janeiro dienen.

"Es geht um 208 Länder in allen Regionen der Welt. Es geht um die nächste Generation. Wir sind nur der Koordinator, der es der FIFA ermöglicht, an die Spitze dieser technischen Revolution zu treten. Das ist eine Chance, die sich vielleicht nur einmal im Leben bietet", sagte Japans Bewerbungschef Junji Ogura am Mittwoch bei der Präsentation in der FIFA-Zentrale. Mit dem ambitionierten Projekt könne man insgesamt 300 Millionen Menschen auf der ganzen Welt erreichen. Sportminister Kan Suzuki überbrachte die "absolute Garantie" der japanischen Regierung, dass "alle Versprechen eingehalten werden".

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