Das letzte Auswärtsmatch des Jahres bringt für Mattersburg eine sehr kurze Reise in den Nachbarbezirk. Die Burgenländer gastieren am Samstag in der 18. Bundesliga-Runde bei Wiener Neustadt. Auch hier wackelt aufgrund der starken Schneefälle der Anpfiff. Für Neustadt-Trainer Peter Schöttel wird aufgrund des Bodens viel auf Zufall aufgebaut sein.

Sollte gespielt werden, erhofft sich Schöttel eine ähnliche kampfkräftige Darbietung seiner Auswahl wie vor einer Woche beim 2:1 in Kapfenberg. "Gegen eine Mannschaft wie Mattersburg muss man dagegenhalten. Sonst ist man chancenlos. Die Mattersburger spielen mit großem Einsatz und großer Härte", meinte der Trainer der Wiener Neustädter.

Angesichts des mit Sicherheit tiefen, rutschigen oder eisigen Bodens sei es wichtig, die richtige Schuhwahl zu treffen. "Aber das ist gar nicht so einfach", weiß der langjährige ÖFB-Teamverteidiger Schöttel. "Der Glücksfaktor bei diesem Boden ist natürlich höher. Das ist sicher nicht im Sinne des Erfinders, aber diese Diskussion haben wir ja jedes Jahr. Es geht anscheinend nicht anders", so Schöttel.

Die durch den nahenden Abschied von Mäzen Frank Stronach offene finanzielle Zukunft nimmt Schöttel ebenfalls gelassen. "Solange mir niemand etwas anderes sagt, gehe ich davon aus, dass es in Wiener Neustadt weiter gehen wird."

Die Gäste aus dem Burgenland haben in den jüngsten fünf Partien nicht gewonnen, Trainer Franz Lederer ist aber mit der Leistungskurve nicht unzufrieden. "Unsere Leistungen waren durchaus in Ordnung, nur leider konnten wir sie nicht in Punkte umsetzen. Gegen Wiener Neustadt sollten wir ähnlich auftreten, nur mit dem Unterschied, dass wir Zählbares mitnehmen wollen", erklärte Lederer.

Die winterlichen Verhältnisse sind für Lederer keine Ausrede. "Wenn man bis Dezember spielen muss, dann muss man mit diesen Bedingungen als Profi auch umgehen können. Wir tun das täglich im Training, es gibt keine Ausreden".

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