Burmas Junta-Chef Than Shwe soll laut einem Bericht der Internet-Plattform WikiLeaks im vergangenen Jahr ein Auge auf Manchester United geworfen haben. Der General sei auf eine Bitte seines Enkels laut Berichten der US-Botschaft in Rangun bereit gewesen, eine Milliarde US-Dollar für den Erwerb des englischen Fußball-Topclubs zu investieren.

Shwe soll die im Jänner 2009 geborene Idee aber verworfen haben, nachdem der Zyklon "Nargis" das Land verwüstet hatte und die Gelder für den Wiederaufbau benötigt wurden. Ein Kauf von Manchester United hätte in dieser Zeit ein "schlechtes Licht" geworfen, wurde Shwe von der Quelle zitiert. Rund 140.000 Menschen waren im Mai 2008 an den Auswirkungen der Naturkatastrophe ums Leben gekommen. Internationale Hilfe hatte die Junta verweigert.

Ein Erwerb von United wäre dennoch kaum zustande gekommen. Die englische Premier League legt bei "nicht geeigneten" Kandidaten ein Veto ein.

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