Aleksandar Dragovic, der am vergangenen Samstag in Salzburg seinem FK Austria Wien mit dem Ausgleich zum 1:1 gegen den Titelverteidiger einen Punkt gerettet hat, wehrt sich gegen Vermutungen, er hätte über sein Tor mit politischem Hintergrund gejubelt. "Ich habe dabei sicher nicht daran gedacht, mit den Fingern den Tschetnik-Gruß zu machen. Wer so etwas behauptet, kennt mich nicht ", so Dragovic.

Der 19-Jährige versicherte auf der Homepage seines Fußball-Bundesliga-Vereins, dass er den Premieren-Treffer seinem auf der Tribüne sitzenden Onkel gewidmet habe und bestritt jedwedes politisches Ausdrucksbekenntnis. Dies versicherte der ÖFB-Teamspieler auch Austria-AG-Vorstand Thomas Parits. "Wir haben mit Drago geredet und er hat uns glaubwürdig alles erklärt. Für uns ist die Sache damit zu hundert Prozent aufgeklärt und erledigt", sagte dazu der Burgenländer.

Nach dem letzten Liga-Spiel des Jahres am Samstag in Mattersburg erwartet Parits eine Entscheidung von Dragovic über seine Zukunft. Der Abwehrspieler hat einen verbesserten Vertrag von der Austria vorliegen. Am Wochenende soll der Dragovic-Manager Rob Groener nach Wien kommen. Der laufende Kontrakt mit den Favoritnern läuft im Sommer 2011 aus.

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