Der suspendierte russische Skilangläufer Nikolai Pankratow hat den Weltskiverband (FIS) wegen seiner seit drei Monaten andauernden Sperre nach einem angeblichen Verstoß gegen die Anti-Doping-Richtlinien kritisiert. Über seinen deutschen Anwalt warf er der FIS Berufsverbot ohne Nennung eines hinreichend konkreten Vorwurfs und damit ohne Rechtsgrundlage vor.

Bei einer Grenzkontrolle in der Schweiz war Pankratow im September mit 22 Ampullen eines Kälberblut-Präparates sowie Infusions-Ausrüstung aufgefallen. Die FIS bestätigte den Fall am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa, wollte sich jedoch mit Verweis auf das Verfahren nicht äußern.

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