Die österreichischen Biathleten haben am Donnerstag in Hochfilzen bei leichtem Schneefall ein zufriedenstellendes Abschlusstraining für den Sprint am Freitag absolviert. Cheftrainer Reinhard Gösweiner betonte aber, dass erst der 10-km-Wettkampf endgültige Klarheit über den tatsächlichen Leistungsstand nach den Magen-Darm-Erkrankungen aus der Vorwoche bringen werde.

"Alle sind auf dem Weg der Besserung. Man wird sehen, inwieweit das Leistungspotenzial auch abrufbar ist. Ans Limit zu gehen, wird für einige sicher schwer. Aber ich bin schon positiver gestimmt als zu Wochenanfang", meinte Gösweiner im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur. Bis auf den Olympia-Zweiten Christoph Sumann, der im Training über leichte Magenprobleme klagte, seien die ÖSV-Athleten beschwerdefrei.

Allerdings merke man ihnen nach dem missglückten Auftakt den zusätzlichen Druck an. "Sie sind schon angespannter als in den letzten Jahren, es ist sicher mehr Druck da. Aber vielleicht haben wir diesmal ja das in Östersund noch fehlende Glück", erklärte der ÖSV-Coach.

Erschwerend für das gesamte Teilnehmerfeld werden fordernde äußere Bedingungen mit Schneefall und wechselnden Windverhältnisse hinzukommen. Der am Donnerstag einsetzende Niederschlag wird sich laut Prognosen weiter verstärken und bis nach den Bewerben am Freitagmittag anhalten. Bis zu 30 Zentimeter Zuwachs soll es geben. Nach Besserung am Nachmittag ist auch für Samstag und Sonntag zumindest zeitweise Schneefall angekündigt. Die erwarteten 35.000 Zuschauer müssen sich auf Temperaturen um minus fünf Grad einstellen.

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