Die FIFA hat Ghanas Regierung eine Frist bis Sonntag gesetzt, seine politische Einflussnahme auf den nationalen Fußball-Verband (GFA) zu beenden. In einer Stellungnahme drohte die FIFA mit "schweren Konsequenzen". Im Verbandssitz des WM-Viertelfinalisten waren am Dienstag von einer Spezialeinheit gegen Wirtschafts- und organisierte Kriminalität Computer und Akten beschlagnahmt worden.

"Für die FIFA ist es nicht akzeptabel, dass die GFA wegen Interventionen der Regierung ihrem Kernauftrag, Fußball in dem Land zu organisieren, nicht mehr nachkommen kann", schrieb der Weltverband, der auf politische Einmischungen in Angelegenheiten seiner Mitglieder stets empfindlich reagiert. Erst im Oktober hatte die FIFA den Verband Nigerias wegen staatlicher Einflussnahme vorübergehend suspendiert, die Maßnahme aber nach drei Tagen wieder zurückgenommen.

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