Mit einem weiteren Geständnis ist am Freitag der Prozess um den wohl größten Wettskandal im europäischen Fußball fortgesetzt worden. Der 55-jährige Angeklagte Tuna A. hat vor dem Bochumer Landgericht zugegeben, von manipulierten Spielen gewusst und entsprechende Wetten platziert zu haben.

In einer von seinem Verteidiger verlesenen Erklärung hieß es wörtlich: "Es ist richtig, dass von Frühjahr 2009 in mehreren Fällen Wetten auf Spiele platziert worden sind, von denen er wusste, dass sie manipuliert worden sind." Er selbst habe sich an der Bestechung von Spielern und Schiedsrichtern allerdings nur in einem einzigen Fall beteiligt. Der 55-Jährige ist damit der zweite geständige Angeklagte. Bereits Ende November hatte Nürettin G. eingeräumt, Wetten auf manipulierte Spiele gesetzt und selbst Spieler bezahlt zu haben.

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