Erstmals ist auch im arabischen Raum die Forderung nach der Verlegung der Fußball-WM 2022 in den Winter laut geworden. Der jordanische Prinz Ali unterstützte bei einem Besuch in Australien den Vorschlag von Franz Beckenbauer, den die FIFA jedoch bereits abgelehnt hat. Ali strebt einen Sitz im FIFA-Exekutivkomitee an, das die WM trotz der Sommerhitze von bis zu 50 Grad nach Katar vergeben hatte.

Auch Ali plädierte für eine WM im milderen Jänner und äußerte Verständnis für die Bedenken aus England und anderen Ländern. Zudem forderte der 34-Jährige, WM-Spiele nicht nur in Katar austragen zu lassen. Als mögliche Standorte nannte Ali Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate und eventuell Saudi-Arabien. "Ich denke, dass sie die Nachbarn einbeziehen müssen", sagte der jordanische Prinz. Man solle sich auch an einige der Nachbarländer wenden und den Menschen Spielbesuche ermöglichen, damit die Stadien ausgelastet seien.

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