Der SSC Al Wahda möchte die erste Teilnahme an der FIFA-Club-WM so abschließen, wie er sie begonnen hat - mit einem Sieg. "Der fünfte Platz in diesem Turnier ist für uns ein Ziel, das wir unseren Fans schuldig sind", sagte Trainer Josef Hickersberger vor der Partie um Rang fünf am Mittwoch im Scheich-Zayed-Stadion von Abu Dhabi gegen den mexikanischen Vertreter Pachuca CF.

Nach dem 3:0 zum Auftakt gegen Hekari United FC aus Papua-Neuguinea und dem 1:4 gegen Seongnam Ilhwa Chumna im Viertelfinale legte Hickersberger das Augenmerk auf die Regeneration. "Meine Spiele haben sich nach dem ersten Spiel nicht ausreichend erholt", glaubt der Niederösterreicher, der die deutliche Niederlage gegen die Südkoreaner gar nicht schönzureden versuchte: "Wir haben so deutlich verloren, weil der Gegner einfach die besser Mannschaft war."

Tae Yong Shin, der Trainer der Südkoreaner, sprach von einem spektakulärem Spiel. "Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Der Gegner hat sich nie aufgegeben", meinte der Coach, dessen Elf durch einen Abwehrfehler nach vier Minuten 1:0 geführt hatte. "Unsere Abwehr ist die beste der heimischen Liga, doch diesmal hat sie versagt. Schade, dass das in einem so wichtigen Spiel passierte", trauerte "Hicke" einem Spiel gegen Inter Mailand nach.

Für die Mailänder und Internacional Porto Alegre beginnt die Vereins-WM erst in dieser Woche. Auf dem Weg zum fünften Titel in diesem Jahr nach der Liga, dem Cup, dem nationalen Supercup und der Champions League müssen die "Nerazzurri" am Mittwoch den Al-Wahda-Bezwinger eliminieren. Die Brasilianer treten bereits am Dienstag gegen den kongolesischen Vertreter TP Mazembe Engebert an.

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