Im Zuge des Prozesses um den größten Wettskandal des europäischen Fußballs am Bochumer Landgericht ist am Mittwoch auch ein Qualifikationsspiel zur WM 2010 in Verdacht geraten, manipuliert gewesen zu sein. Konkret handelt es sich um die Partie zwischen Liechtenstein und Finnland (1:1) am 9. September 2009 - damals stand auch Rapids finnischer Mittelfeldmann Markus Heikkinen am Platz.

Marijo C. belastete im Zeugenstand den bosnischen Schiedsrichter Novo Panic. "Das habe ich mit Ante Sapina gemacht", sagte C. Der Referee pfiff einen Elfmeter für Finnland, den Jari Litmanen verwandelte (74.) und zeigte dem Liechtensteiner Martin Büchel die Rote Karte (75.). Panic war von der UEFA bereits im Frühjahr 2010 wegen des Verdachts der Spielmanipulation gesperrt worden.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel