Manchester United will eine Woche nach dem Heimerfolg gegen Arsenal mit Chelsea auch den nächsten Titelkonkurrenten in die Knie zwingen. Im direkten Duell der Meister der vergangenen beiden Jahre peilen die noch ungeschlagenen "Red Devils" am Sonntag einen Auswärtssieg an der Londoner Stamford Bridge an. Die zuletzt mit ihrer Form hadernden "Blues" hoffen auf das Ende ihrer Misere.

Bei einem weniger ausgetragenen Spiel liegt United mit 34 Punkten zwei Zähler vor Arsenal und Stadtrivale Manchester City. Chelsea hat drei Punkte Rückstand. "Das ist ein immens wichtiges Spiel", betonte Manchesters Coach Sir Alex Ferguson vor dem Schlager. "Wir können uns an der Spitze etablieren. Das ist ein großes, großes Spiel für United."

Verzichten muss der Spitzenreiter allerdings nach wie vor auf Routinier Paul Scholes, den weiter Knieprobleme plagen. Der Mittelfeldspieler wird laut Club-Angaben in diesem Jahr nicht mehr einsatzfähig sein. Dass Manchester in Westlondon seit 2002 ohne vollen Erfolg ist, bereitete Ferguson keine Sorgen. "Sie sind zu Hause schwer zu schlagen. Man muss in guter Form anreisen, aber wir sind in einer guten Form."

Chelsea zeigte vergangene Woche mit einem 1:1 gegen Tottenham zumindest ein wenig Aufwärtstendenz. Die Hoffnungen der Fans ruhen vor allem auf dem Comeback von Frank Lampard. Auch die Formkurve von Didier Drogba zeigte gegen die "Spurs" trotz eines verschossenen Elfmeters nach oben.

Arsenal könnte bereits am Samstag mit einem Erfolg gegen Stoke City wieder an die Spitze stürmen. Spaniens Weltmeister Cesc Fabregas hat seine Rückkehr in der Start-Elf nach über einem Monat Verletzungspause ins Auge gefasst. Nach drei Niederlagen vor heimischer Kulisse ist ein Sieg im Emirates Stadium für die "Gunners" Pflicht.

Der Dritte Manchester City trifft erst am Montag auf Everton. Paul Scharner, Österreichs einziger Premier-League-Beitrag, empfängt mit West Bromwich Albion am Sonntag Wolverhampton. Mit einem Erfolg gegen den Vorletzten könnte West Brom seinen Platz im Tabellenmittelfeld absichern.

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