Der im Mittelpunkt eines Wettskandals stehende "Zockerkönig" Ante Sapina war offensichtlich auch in Norwegen aktiv. Der Wettbetrüger wollte Spiele der ersten norwegischen Fußball-Liga verschieben. Das wurde am Donnerstag nach dessen Anhörung am Vortag vor dem Bochumer Landgericht bekannt.

Aus einer vom Gericht verlesenen Vernehmung geht hervor, dass Sapina am 30. Oktober 2009 nach Norwegen reiste, um sich mit dem Co-Trainer und Spielern von Sandefjord Fotbal zu treffen. Als Schmiergeld hatte der gebürtige Kroate laut eigenen Angaben 60.000 bis 70.000 Euro dabei.

Sandefjord hatte am 1. November gegen Stabeak IF mit 1:3 verloren. Zu der beabsichtigten Manipulation sei es allerdings nicht gekommen, erklärte Sapina im Zeugenstand.

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