Der FC Barcelona hat den größten Anteil am Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika erhalten. Die Katalanen durften sich über 866.267 Dollar (661.727 Euro) freuen. Das gab der Weltverband (FIFA) am Donnerstag bekannt. Dahinter folgten der FC Bayern München (778.667 Dollar/594.811 Euro) und Chelsea (762.667 Dollar/582.589 Euro).

Auch für Liverpool (695.600 Dollar/531.357 Euro) und Real Madrid (678.133 Dollar/518.015 Euro) viel eine ansehnliche Summe ab. Insgesamt 400 Clubs aus 55 Mitgliedsverbänden, die 736 Spieler abgestellt hatten, erhielten Zahlungen, darunter auch Österreichs Meister Red Bull Salzburg für seinen nigerianischen Legionär Rabiu Afolabi.

"Wir freuen uns, die Clubs am Erfolg der WM teilhaben zu lassen, indem wir sie am WM-Gewinn beteiligen. Damit drücken wir insbesondere unsere Wertschätzung für ihre Anstrengungen zur Förderung junger Spieler aus", sagte FIFA-Präsident Joseph Blatter.

Der Club-Anteil errechnet sich aus der Anzahl der Spieler der betroffenen Vereine, die mit der Auswahl ihres Landes an der WM teilnahmen, sowie aus der Anzahl der Tage, die ein Spieler bei der WM dabei war. Die zur Berechnung der Einsatztage maßgebende Periode begann zwei Wochen vor dem WM-Eröffnungsspiel und endete am Tag nach dem Ausscheiden der Nationalmannschaft.

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