Im langen Streit um die Kandahar-Abfahrt bei der bevorstehenden alpinen Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen (7. bis 20. Februar) ist eine Lösung gefunden. Wie das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen mitteilte, habe es zwischen der Gemeinde und einem Grundstücksbesitzer doch noch eine gütliche Einigung gegeben. Erst am Mittwoch war ein von der Kreisbehörde veranlasstes Schlichtungsgespräch gescheitert.

Die beiden Parteien sollen sich laut "Süddeutscher Zeitung" (Samstag-Ausgabe) nun darauf geeinigt haben, das Ziel etwa fünf Meter weiter talwärts und damit nicht mehr auf dem umstrittenen Grundstück aufzubauen. Dort müssten deshalb keine Betonfundamente gegossen werden.

Laut der Zeitung war eine Einigung zwischen den Parteien bisher vor allem auch daran gescheitert, dass der Grundeigentümer darauf beharrt hatte, eine Ausschlussklausel für die Olympischen Winterspiele 2018, um die sich München bewirbt, in den Vertrag aufzunehmen. Die Gemeinde wollte aber nur einen Vertrag unterzeichnen, der auch die Winterspiele 2018 einschließt. Die Rechte für Olympia sollen nun nicht Bestandteil der Vereinbarung sein. Wegen der Winterspiele haben auch etliche andere Grundstückseigentümer angekündigt, ihre Flächen nicht hergeben zu wollen.

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