Die Ankunft des am 1. Jänner verpflichteten Verteidigers Douglas da Silva bei Österreichs Meister Salzburg verzögert sich weiter. Der Brasilianer, der zuvor für Hapoel Tel Aviv kickte, muss den israelischen Behörden zu Befragungen zur Verfügung stehen. Der 26-Jährige soll Opfer einer Erpressung geworden sein, in israelischen Medien wurde er auch mit Spielmanipulationen in Zusammenhang gebracht.

"Wir sind nach wie vor in direktem Kontakt mit Da Silva und erwarten auch sein Bemühen, sich bei den folgenden Einvernahmen kooperativ zu zeigen und den Behörden zur Verfügung zu stehen", sagte Salzburgs Fußball-Chef Dietmar Beiersdorfer. "Der Anwalt von Douglas betont nochmals, dass Da Silva nie unter Verdacht stand, sondern das Opfer einer Erpressung wurde."

Die Salzburger gehen davon aus, Da Silva Mitte der kommenden Woche empfangen zu können. Ursprünglich war er am vergangenen Mittwoch erwartet worden, der Trainingsstart erfolgte am Samstag.

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