Die Wiener Austria hat am Montag auf ihrer Generalversammlung im Wiener Rathaus die Weichen für die Zukunft gestellt. Der österreichische Fußball-Vizemeister betonte dabei vor allem ein Schlagwort: Kontinuität. Die soll auch im personellen Bereich herrschen. Dementsprechend wurden die bisherigen Vizepräsidenten Brigitte Jank und Rudolf Reisner für weitere vier Jahre im Amt bestätigt.

Clubchef Wolfgang Katzian muss sich erst in zwei Jahren der Wiederwahl stellen. "Die Austria befindet sich in den letzten drei Jahren auf einem neuen, sehr vielversprechenden Weg, der immer mehr Früchte trägt", meinte Katzian. Wirtschaftlich schlossen die Wiener die Saison 2009/10 mit einem deutlichen Minus von 4,7 Millionen Euro ab. Dies sei allerdings vor allem durch infrastrukturelle Investitionen zu begründen. Dazu kommen verzögerte Umsetzung von Sponsorvereinbarungen und Mehraufwendungen bei den Punkteprämien.

In der laufenden Saison liegt das Plus bereits bei 2,5 Millionen Euro. "Noch sind wir nicht ganz über den Berg, aber die Passhöhe ist schon zu sehen"", erklärte AG-Vorstand Markus Kraetschmer, der den Mitgliedern den Finanzbericht dargelegt hatte.

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