Die beiden Österreicher-Vereine 1. FC Nürnberg (Rubin Okotie) und 1. FC Kaiserslautern (Erwin Hoffer, Clemens Walch, Marco Knaller) sind am Mittwoch (19.00 Uhr) im DFB-Cup-Achtelfinale in der Fremde im Einsatz. Die Franken müssen zum Drittliga-Dritten Kickers Offenbach, die Pfälzer zur in der selben Liga engagierten, achtplatzierten TuS Koblenz. Beide Partien waren im Dezember abgesagt worden.

Wolfgang Wolf, der jetzige Trainer der Kickers und damit des Österreichers Denis Berger, freut sich schon auf die Nürnberger, die er 2004 zum Bundesliga-Aufstieg geführt hat, von denen er aber 2005 entlassen wurde. "Ich habe dem Club viel zu verdanken, er mir aber auch. Gegen Freunde gewinne ich gern", sagte der 53-Jährige. Er möchte nach dem überlegenden Tabellenführer Borussia Dortmund, der in Runde zwei im Elferschießen eliminiert wurde, einen weiteren Coup landen. Im Viertelfinale würde am kommenden Dienstag auswärts Vizemeister FC Schalke warten.

Nicht leicht wird es auch für die Lauterer, die in vier Zweitliga-Zeiten in Koblenz noch nie gewonnen haben (0:5, 0:0, 2:2, 2:2). "Wir sind Favorit, diese Riesenchance müssen wir nutzen", meinte FCK-Mittelfeldspieler Christian Tiffert stellvertretend für seine Mitspieler. Der Bundesliga-Aufsteiger aus der Pfalz ist am Wochenende in die Punktekampagne mit einem mageren 1:1 daheim gegen den 1. FC Köln gestartet, Nürnberg hat zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach (Martin Stranzl) sogar 0:1 verloren.

Mit dem MSV Duisburg (Stefan Maierhofer), der TSG 1899 Hoffenheim (Andreas Ibertsberger, David Alaba, Ramazan Özcan) und Energie Cottbus (Markus Obernosterer) haben im Dezember schon drei Österreicher-Clubs den Einzug ins Viertelfinale des deutschen Fußball-Cups geschafft.

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