Die FIFA wird Anfang Februar über den Einspruch der beiden suspendierten Exekutivkomitee-Mitglieder Amos Adamu und Reynald Temarii beraten. Das teilte der Fußball-Weltverband am Freitag mit. Der Berufungs-Ausschuss werde am 2. und 3. Februar in der FIFA-Zentrale in Zürich zusammenkommen.

Temarii (Tahiti) und Adamu (Nigeria) waren durch die Ethikkommission für ein Jahr beziehungsweise drei Jahre suspendiert worden, weil sie im Vorfeld der WM-Vergabe an Russland 2018 und Katar 2022 ihre Stimmen zum Kauf angeboten haben sollen. Das Duo war für die WM-Vergabe Anfang Dezember nicht mehr zugelassen worden.

Temarii behauptet, dass er am 30. Dezember einen Brief von der FIFA bekommen habe und darin von allen Vorwürfen der Bestechlichkeit freigesprochen worden sei. Adamu hatte sich an ein nigerianisches Gericht gewandt, um eine Einstellung der Ermittlungen zu erreichen. Das Gericht erklärte sich für nicht zuständig.

Bei dem Termin Anfang Februar wird auch über den Einspruch der ehemaligen FIFA-Exekutivkomiteemitglieder Slim Aloulou (Tunesien), Ahongalu Fusimalohi (Tonga) und Amadou Diakite (Mali) gegen deren Sperren verhandelt. Der für vier Jahre suspendierte Ismael Bhamjee aus Botswana hatte keinen Einspruch eingelegt.

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