BZÖ-Chef Josef Bucher hat am Sonntag in der ORF-"Pressestunde" den orangen Abgeordneten Peter Westenthaler in der Affäre um eine staatliche Förderung von einer Million Euro an den ÖFB aus dem Jahr 2003 verteidigt. Westenthaler - damals Vorstand der Fußball-Bundesliga - habe die Rechtskörperschaft der Bundesliga verschuldet übernommen und sie dann saniert.

Westenthaler sei es gelungen, dass man heute in Österreich Profifußball habe, meinte Bucher. Es sei darum gegangen, den Konkurs abzuwenden. Westenthaler habe in seiner Verantwortung mit der Finanzprokuratur verhandelt und daran sei nichts auszusetzen, erklärte Bucher.

Der "Kurier" hatte berichtet, dass es sich bei der im Dezember 2003 vom Nationalrat beschlossenen Förderung nicht, wie im Parlament kommuniziert, um eine Nachwuchsförderung handelte, sondern um eine Zahlung an die Bundesliga, die sich damals in beträchtlichen finanziellen Schwierigkeiten befand. (Schluss) spu/ttr

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel