Wie schon zuletzt hat es auch beim 15. Schladminger Nightrace am Dienstagabend weibliche Vorläuferinnen gegeben. Während die grippekranke Marlies Schild diesmal fehlte, legten stattdessen Michaela Kirchgasser und Kathrin Zettel den Herren die Spur und gaben sich danach von Piste und Kulisse begeistert.

Dass die Auflage 2011 aufgrund der gestiegenen Temperaturen nicht auf extrem harter Piste stattfand, freute vor allem Zettel. "Damit ist das auch für uns Damen okay, weil es heuer nicht so eisig ist", sagte die Niederösterreicherin, die über die willkommene Trainingsmöglichkeit doppelt begeistert war. "Die Kulisse ist gewaltig und unvergleichlich zum Damenzirkus. Deshalb ist das alles hier auch mit ziemlich viel Nervenkitzel verbunden."

Vor allem Zettel muss wegen ihrer Hüftprobleme jede Möglichkeit nützen, sich abseits der Weltcup-Rennen auf die WM in Garmisch-Partenkirchen vorzubereiten. "Für mich ist jede Renntrainingsmöglichkeit, die ich bis zur WM sammeln kann, wichtig. Das hier in Schladming ist allerbeste Qualität", sagte die Göstlingerin.

Die Technik-Spezialistin wird diese Woche bei den Damen-Weltcuprennen in Sestriere erneut fehlen, weil dort eine Abfahrt und eine Super-Kombination bestritten wird. Dass dies auch aus ihrer Sicht das endgültige Aus für eine Verteidigung ihres Kombi-WM-Titels bedeutet, wollte Zettel noch immer nicht definitiv bejahen.

"Bezüglich WM-Kombi wird noch entschieden, aber Speed-Training muss auch sein", gab sich die Niederösterreicherin weiterhin kryptisch. Fix ist lediglich, dass Zettel diese Woche FIS-Bewerbe und vor der WM nur noch die Weltcuprennen in Zwiesel bestreiten wird.

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