Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 soll es nach dem Willen von Asiens Verbandschef keine Spiele außerhalb Katars geben. "Es ist nie darüber diskutiert worden", erklärte Mohamed Bin Hammam, der aus Katar stammende Präsident des asiatischen Fußball-Verbandes (AFC) am Samstag im Vorfeld des Asien-Cup-Endspiels zwischen Australien und Japan in Doha.

Er widersprach damit dem Präsidenten der Europäischen Fußball-Union (UEFA), Michel Platini. Der Franzose hatte in dieser Woche für eine Austragung der WM im Winter plädiert und außerdem vorgeschlagen, Spiele auch in anderen Ländern der Golf-Region zu veranstalten.

"Ich denke nicht, dass andere Länder Teil des Wettbewerbs sein werden. Katar hat sich um die WM beworben, und es ist fair, dass Katar alle Spiele organisiert", sagte Bin Hammam. Der Verbandschef betonte, andere Staaten in der Region würden auch ohne Spiele von der WM profitieren.

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