Der ukrainische Präsident Janukowitsch sieht im Konflikt des heimischen Verbandes (FFU) mit der FIFA keine Gefahr für die Ausrichtung der EURO 2012. Wie der Staatschef laut der ukrainischen Nachrichtenagentur "Ukrinform" erklärte, stehe er in Kontakt mit Verbandschef Grigori Surkis. Die Diskussion über die "internen Probleme" des FFU soll laut Janukowitsch bis nächstes Jahr aufgeschoben werden.

Die FIFA hat der Ukraine mit dem Ausschluss aus dem Weltfußballverband gedroht. Sollte der Staat die FFU-Führung des EM-Co-Veranstalters ablösen, seien Sanktionen nicht ausgeschlossen, hieß es in einer Mitteilung vom 25. Jänner. Surkis hat Gegner im Vorstand, die ihn wegen eines angeblichen Nahverhältnisses zu Dynamo Kiew absetzen wollen. Dies war im Dezember fehlgeschlagen, danach setzten die Konkurrenten des FFU-Bosses auf staatliche Unterstützung.

Auch die UEFA warnte die Osteuropäer drei Tage nach der FIFA vor einer möglichen Sperre und dem Verlust der gemeinsam mit Polen veranstalteten EURO. Die Ukraine muss bis Freitag eine Bestätigung vorlegen, dass die nötigen Schritte ergriffen wurden und eine mögliche Einmischung beendet ist.

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